So ist ein funktionierendes System aufgebaut

Digitales Marketing umfasst folgende Teilbereiche: Dein Social-Media-Marketing, Deinen Unternehmens-Blog, Dein E-Mail-Marketing, Deine Präsenz in Suchmaschinen (bezahlte Anzeigen wie Google AdWords / SEA = Search Engine Advertising und organische Platzierung mittels Suchmaschinenoptimierung / SEO = Search Engine Optimization) und Deine Bannerschaltungen, in der Fachsprache nennen sich diese „Display-Ads“.

Das alles zusammen muss zu einem sinnvollen und ineinandergreifenden System aufgebaut werden. Das funktioniert wie folgt: Du baust Deine Website so, dass Du dort Blog-Artikel veröffentlichen kannst. Diese Blog-Artikel sollten kurzweilig und informativ sein (Beispiel). Du solltest Dir hier überlegen, in welchem Rhythmus Du Deine Artikel veröffentlichst und welche Inhalte Du einfach, schnell und interessant aufbereiten kannst – und deren Erstellung Dich vor Allem nicht stresst. Konsistenz ist hier das Zauberwort. Dein System muss auch dann noch funktionieren, wenn die anfängliche Begeisterung dem alltäglichen „Abarbeiten“ gewichen ist.

Die Besucher gilt es nun zu messen und in eine Target-Audience umzuwandeln, die Du mit bezahlter Werbung erreichen kannst. Auf Deiner Website sollte daher überall der Google-Tag-Manager (Analytics, AdWords) und das Facebook-Pixel integriert sein ‐ natürlich DSGVO-konform. Das lässt sich mit der richtigen Technik alles so bauen, dass das Tracking erst dann losfeuert, wenn der Nutzer zugestimmt hat. Durch das Facebook-Pixel lernt Facebook wer sich auf Deiner Seite bewegt und wer dort konvertiert, sich also zum Beispiel in ein Hubspot-Kontaktformular einträgt oder ein Produkt in Deinem Shopify-Shop bestellt. Je mehr Facebook (datenschutzkonform) über Deine Zielgruppe erfährt, desto besser. Denn dieses Wissen kannst Du dann mit bezahlter Werbung für Dein Targeting mittels Custom-Audiences oder Lookalike-Audiences nutzen und so Deine Zielgruppe effektiv und effizient mit Werbung bespielen.

Kurze persönliche Randnotiz: Ich empfehle Dir extrem darauf zu achten respektvoll mit Deiner Audience umzugehen und sehr vorsichtig mit dem Einsatz von Werbung zu sein. Das Ziel sollte IMMER sein Deinem Leser einen echten Mehrwert zu bieten und auch die jeweilige Werbung sollte hier einen ganz klaren Nutzen und/oder Vorteil zu vermitteln. Sei hilfreich, sei unterstützend und NIEMALS aufdringlich!

Der Grundgedanke: Du teilst Deine interessanten Inhalte in den für Dich relevanten Kanälen und ziehst so Benutzer auf Deine Website. Das nennt sich Content-Marketing. Zusätzlich sammelst Du so Informationen über Deine Zielgruppe, die Du dann bei der Anzeigenschaltung verwenden kannst. So erhöhst Du Deine Reichweite und gewinnst weitere neue Kunden/Interessenten/Leser. Diese kannst Du dann mittels eines CRM-Tools wie Hubspot konvertieren und dann im weiteren Verlauf zum Beispiel mit E-Mail-Marketing bespielen. Durch das Targeting profitieren beide Seiten: Es werden keine Menschen mit unnötiger Werbung belästigt und Du investierst Deine Werbeausgaben in Menschen, die an Deinen Themen ernsthaft interessiert sind.

Zum besseren Verständnis habe ich Dir nochmals folgendes Schaubild erstellt. Kurze Werbung in eigener Sache: Wenn Du professionelle Unterstützung bei der Umsetzung einzelner Punkte (z.B. Tracking oder Targeting) benötigst, oder das Thema gerne vollumfänglich in die Hände von Profis legen willst, sind wir natürlich jederzeit ansprechbereit.