Wer Erfolg haben will, kommt ums Marketing nicht herum. Die gute Nachricht: Es gibt Strategien. Die schlechte: mit ein bisschen Instagram hier und einer Website da ist es nicht getan. Auf meinem Blog zeige ich, worauf es beim erfolgreichen Marketing ankommt. Und worauf nicht. Los geht’s mit einer kleinen Blog-Serie, in der ich nach und nach erkläre, worauf es ankommt.
In diesem ersten Teil geht es um die Grundlagen des Marketings, die Basics, ohne die es nicht geht.

Mach deinem Kunden klar, wofür du stehst

Kunden muss vollkommen klar sein, wofür deine Firma, dein Produkt oder deine Dienstleistung steht, also was genau du anbietest. Aber wie funktioniert diese klare Positionierung?

Klarheit als goldene Marketing-Regel

Wer kein großer Formulierungskünstler ist, sollte die Sache mit der Kreativität anderen überlassen. Stattdessen: Klar und deutlich erklären, welchen Nutzen Kunden aus deinem Angebot ziehen können. Also: Lieber direkt raus mit der Sprache, als zwanghaft kreativ sein zu wollen und die eigentliche Botschaft zu verwässern. Sachlich bleiben, nüchtern auf den Punkt kommen.

Marketing-Psychologie: An Emotionen und Gefühle appellieren

Um Kunden klar zu machen, warum sie ausgerechnet euch beauftragen sollten, könnt ihr der Marketingtheorie nach an vier mit Emotionen verbundene Gefühle des Kunden appellieren:

  1. Die Arbeit mit euch bringt dem Kunden Freude
  2. Er hat einen Nutzen davon, euch zu beauftragen
  3. Wenn er mit euch kooperiert, bringt ihm das einen Vorteil für sein Projekt
  4. Ein an euch vergebener Auftrag verschafft dem Kunden Sicherheit

In der Praxis verwenden Marketingprofis die Faktoren Nutzen und Vorteil am häufigsten, weil sie den größten Effekt haben. Also: Bring auf den Punkt, worin dein Nutzen und dein Vorteil aus Kundensicht liegt.

Das Unternehmens­profil schärfen

Immer dann, wenn Qualität eine große Rolle spielt, suchen Kunden verstärkt nach regionalen Betrieben, die nachhaltig wirtschaften, verlässlich sind, persönliche Ansprechpartner bieten und mit Leidenschaft ihre Produkte und Dienstleistungen leben. Das ist die große Stärke des inhabergeführten Mittelstands. Das ist der entscheidende Vorteil gegenüber anonymen Großkonzernen. Genau das solltest du nutzen! Wo liegen deine Stärken? Was macht dein Unternehmen einzigartig?

Aufs Wesentliche beschränken

Häufig neigt man dazu, Präsentationen und Websites mit zu vielen Botschaften zu überladen. Noch ein Bild, noch ein Text, noch ein Logo, etc. Mutig sein, Rotstift ansetzen und alles wegstreichen, was die Kernbotschaft verwässert. Ein Beispiel: Wenn dir jemand zehn Kugelschreiber zuwirft, hast du Probleme, auch nur einen einzigen zu fangen. Wirft jemand dir dagegen nur einen Kugelschreiber zu, fängst du ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Fazit

Wer ein klares Firmenprofil hat und den Kundennutzen auf den Punkt bringen kann, macht schon sehr viel richtig. Darauf lässt sich alles Weitere aufbauen.

Darum geht’s im nächsten Teil der Blog-Serie

In meinem nächsten Blogbeitrag rund ums erfolgreiche Marketing zeige ich dir, was es mit Corporate Branding auf sich hat.